

Biografie
Max Grimm ist ein deutscher Pianist, Komponist und Dirigent, dessen künstlerische Arbeit einen Schwerpunkt auf Neuer und zeitgenössischer Musik legt. Als Pianist ist er vielfacher Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs Jugend musiziert und wurde 2023 mit dem Ersten Preis sowie dem EMCY-Sonderpreis beim internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik Brin d’Herbe in Orléans ausgezeichnet, verbunden mit einer Einladung zum Festival des Jeunes Talents in Cannes.
Max arbeitet regelmäßig mit Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart zusammen. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch die Akademie für zeitgenössische Musik Luzern, das Förderprogramm epoche_f in Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern des Ensemble Modern sowie durch Unterricht bei Nicolas Hodges im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse 2025. Er konzertiert als Solist und Ensemblemusiker in unterschiedlichen Formationen und trat u. a. mit dem Landesjugendorchester Sachsen-Anhalt, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und der Staatskapelle Halle auf. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei seine Arbeit mit dem Ensemble kollektiv.ars.symbiotica ein, dass sich der interdisziplinären Auseinandersetzung mit alter und neuer Musik widmet und ihm erste vertiefte praktische Erfahrungen als Dirigent ermöglichte.
Max erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Er studierte am Landesgymnasium Latina August Hermann Francke in Halle bei Prof. Ragna Schirmer und ist seit 2021 Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Prof. Markus Tomas, bei dem er 2024 sein reguläres Musikstudium aufnahm. Ergänzend besuchte er Meisterkurse u. a. bei Elisabeth Leonskaja und Konrad Elser.
Neben seiner pianistischen Tätigkeit widmet sich Max intensiv der Komposition. Schon während seiner Ausbildung an der Latina August Hermann Francke erhielt er dafür Unterricht bei Dr. Franz Kaern-Biederstedt. Zurzeit sammelt er hier weitere Anregungen bei Prof. Claus-Steffen Mahnkopf. Sein Orchesterwerk mouvement de l’eau wurde beim MDR-Wettbewerb Händel-Experiment ausgezeichnet; weitere Preise erhielt er beim bundesweiten Wettbewerb Jugend komponiert in den Jahren 2021 und 2025. Seit 2022 studiert er zudem Dirigieren an der HMT Leipzig, zunächst bei Alexander Stessin, seit 2024 bei Dominik Beykirch.
Sein besonderes Interesse gilt der Verbindung von Interpretation, Komposition und dirigentischer Praxis sowie der Entwicklung zeitgenössischer musikalischer Ausdrucksformen.